Er ist klein, wichtig und manchmal überlebensnotwendig, der Knoten!

Zwar erfahren wir aus der Geschichte einiges über das Alter der Knoten, aber das sollte noch niemanden zum Staunen verführen. Knoten sind nämlich älter als so ziemlich alles, was aus der Geschichte der Menschheit überliefert ist. Die Äxte der Steinzeit wurden ebenso von verknoteten Därmen zusammengehalten wie die Pfahlbauten mit Sehnen und Seilen. Schon Höhlenbewohner fingen ihre Nahrung mit Schlingen.

Was heute beim Reiten und Angeln, Klettern und Tauchen, Bogenschießen, Segeln oder Wandern zu den zwar kleinen, doch wichtigen und überlebensnotwendigen Selbstverständlichkeiten gehört, war schon in grauer Vorzeit gang und gebe. "Der unbekannte Erfinder, der vor 100 000 Jahren als Erster einen Kreuzknoten oder einen Palstek zustande brachte", behauptet der englische Knotenfachmann Geoffrey Budworth, "ist auf eine Stufe zu stellen mit all jenen vergessenen Individuen, die lernten, das Feuer zu beherrschen, den Wind zu nutzen, die Erde zu beackern und ein Rad zu fertigen - all das kam nach den Knoten."

Geknotete Kordeln sind Kunsthandwerk. Die unterschiedlichsten Stämme und Völker benutzten unabhängig voneinander gebundene Schnüre für Gebete oder Listen, Steuererhebungen oder Fristfestsetzungen.

Knoten gehören zu den wichtigsten, weil verblüffend einfachen Erfindungen in der Entwicklung der Menschheit. Was also lag näher, als sich mit derlei simplen Sachen eingehender zu beschäftigen. "Knotenmachen ist ebenso vergnüglich wie Puzzles zu legen, so befriedigend wie das Lösen von Kreuzworträtseln und so angenehm, wie ein fesselndes Buch zu lesen."

Es gibt keine umfassende Klassifizierung beziehungsweise ein klares System der auf zirka 4000 Grundformen geschätzten Knoten. Hinzu kommen unzählige Abänderungen und Varianten.

Schon früh begann ich mich mit den Möglichkeiten die einem Knoten bieten zu beschäftigen.

Besonders interessant fand ich jene die sich zum schmücken und verschönern eignen. Makramee war hier eine der ersten Varianten.

Nicht zu letzt durch einige Mode-Erscheinungen wie „Freundschaftsbänder knüpfen“ oder  Scoubidou lernte ich eine Reihe neuer Knoten dazu. Besonders wichtig sind in dem Zusammenhang die Chinesischen Knoten. Welche besonders dekorativ sind.

Mein Interesse für Phantasie lies mich nach Keltischen-Knoten suchen. Immer wieder sah ich diese als Muster auf allen möglichen Gegenständen. Doch als geknotete Variante leider nicht. Doch auch hier bin ich fündig geworden und kann nun auf eine breites Spektrum von Knoten zurück greifen.

Daraus lassen sich viele Dinge fertigen die ich unter den entsprechenden Kategorien zeigen möchte.

 
  Kette   Armband   Haarschmuck  
  Anhänger   Ohrring   Sonstiges